11 Feb 2013

Nach gescheiterter Petition mit Crowdfunding zum Todesstern

2 Kommentare Gefunden - gepostet geschrieben von Geeksister_Romina

death-star-kickstarterNachdem die Petition für den Bau eines Todessernes zum Schutz der Erde auf der Seite We the People offiziell vom Weißen Haus abgelehnt wurde war die Enttäuschung groß. Noch dazu hat das Weiße Haus die Richtlinien für ihre Petitionen angezogen, um Scherzpetitionen wie z.B. der Wunsch jedem U.S. Staat ein offizielles Pokémon zuzuordnen, einzudämmen. Wer jetzt eine offizielle Antwort erhalten möchte braucht innerhalb von 30 Tagen mindestens 100.000 Stimmen, statt zuvor 25.000.
Findige Menschen lassen sich allerdings nicht von dem Wunsch abbringen, dennoch einen Todesstern zu errichten und wenn Amerika nicht das Geld dafür stellen möchte, dann eben die ganze Welt! Crowdfunding ist das Zauberwort und führt das Prinzip damit ad absurum.

Mehr dazu hier:

Über die beliebte Crowdfunding Seite Kickstarter wird nun versucht genug Geld für die Entwicklung eines echten Todessternes zusammen zu bekommen.
Die Initiatoren www.gnut.co.uk möchten für ihr Projekt mindestens £20,000,000 sammeln und im Bestfall wünschen sie sich £543,000,000,000,000,00.
Was sie dafür bieten? Nicht viel, denn in der Beschreibung zu dem Projekt steht explizit, dass dies nur ein Witzprojekt sein soll, das sein Ziel mit Absicht utopisch hoch gesetzt habe, um eben nicht finanziert werden zu können.
Das Bild oben zeigt ihren ersten Entwurf und als Belohnung für die milde Gabe gibt es gerade mal ein Dankeschön. Interessant, dass es trotzdem noch genug Menschen zu geben scheint, die dafür dennoch genug Geld übrig zu haben scheinen. Das Projekt dass alle Rechtsstreitigkeiten hat bereits £222,721 finanziert bekommen.
Und als wenn das nicht schon genug Blödsinn auf einer Seite wäre, auf der es für wirklich gute Projekte schon schwer genug ist wahrgenommen zu werden, gibt es jetzt auch noch die Gegenbewegung zum Bau des Todessterns: „Crowdfunding Rebel Alliance X-Wing Squadron„.
Das Projekt gestartet von Simon Kwan ruft dazu auf, sich gegen die dunkle Seite aufzubäumen:“We must defend ourselves against the Empire“s Death Star! Join the Rebel Alliance!„. Auch in diesem Projekt werden riesige Summen verlangt, um im niedrigsten Fall von $11,000,000 einen Prototyp X-Wing bauen zu können und im Bestfall eine ganze Flotte plus Millenium Falcon und was man sonst noch alles benötigt, um gegen einen Todesstern gut gerüstet zu sein.

Auch wenn beide Witzprojekte auf einer Seite wie Kickstarter nicht wirklich etwas verloren haben (am Ende sieht man nämlich die guten Sachen vor lauter schlechten Witzen nicht mehr) muss ich zumindest dem zweiten Projekt der Allianz einräumen, wenigstens den Versuch unternommen zu haben wirklich witzig zu sein. Im Vergleich dazu ist das Todessternprojekt ziemlich lieblos hingeschmiert. Also wenn schon lustig, dann bitte richtig!

Was haltet ihr von Scherzprojekten auf Kickstarter? Lustig oder unnötig?

(via Geekosystem)

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Geschrieben von
Girly-Geek-Girl
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  • Jakob

    Die ersten sind witzig, wenn es überhand nimmt stört es meiner Ansicht nach. Aber zum Thema „Interessant, dass es trotzdem noch genug Menschen zu geben scheint, die dafür dennoch genug Geld übrig zu haben scheinen. Das Projekt hat bereits £222,721 finanziert bekommen.“: Man kann seine „Pledge“ ja jederzeit Canceln, bevor das Projekt abgeschlossen ist. Wenn man also aus einem verrückten Zufall heraus absehen kann, dass das Projekt erfolgreich wird, kann man sich einfach zurückziehen. Es gibt genug reale Projekte, die an dem Problem leiden, dass sie es nicht schaffen weil kurz vor Ende viele Menschen wieder abspringen.

  • Geeksister_Sumi

    Ist ja ganz witzig, aber ich finde es dann sachon besser, wenn Kickstarter für machbare Proekte genutzt wird. :)