27 Jul 2014

Surfen mit Germanisten – Ein Meme aus kulturwissenschaftlicher Perspektive

2 Kommentare Uncategorized geschrieben von Geeksister_Valerie

Bis vor zwei Jahren habe ich Germantistik studiert – das hat (mal vom Lesen abgesehen) viel Spaß gemacht ;) und ich vermisse es schon ab und zu, z.B. eineinhalb Stunden über einen Gedicht zu diskutieren. Daher nutze ich jetzt die Gelegenheit, hier im Blog ein bisschen auf meinem ehemaligen Studiengebiet rumzunerden! Mit dem folgenden Eintrag werde ich das aktuelle “What people think”-Meme mal aus dem Blickwinkel eines Literaturwissenschaftlers beleuchten. Der Gegenstand: Das besagte Meme habt ihr sicher schonmal gesehen: Meme-typisch schlicht und schrill zugleich zeigt es meist 6 Bilder auf schwarzem Hintergrund, weiß beschriftet. Inhaltlich wird in der Regel ein Beruf oder ein Interesse aufgegriffen und aus verschiedenen Perspektiven in Form von Bildern dargestellt. Es geht darum, was jemand tut und was die Außenwelt (aufgeteilt in meherer Gruppen bzw. Personen) sich davon für ein “Bild”! macht. Die verschiedenen Ansichten der Außenwelt (die der Autor bzw. das fiktive Ich ja auch nur konstatiert) werden mit der eigenen Ansicht und der Realität konfrontiert. Sie stehen stets im krassen Gegensatz, was einen komischen Effekt erzeugt. Natürlich spielt dabei eine bewusste Übersteigerung bzw. Verzerrung der Tatsachen statt, was Rezipient und Autor wohl bewusst ist und was ebefalls humorvoll wirkt. Die Ausführungen beschreiben und systematisieren nur, was jeder sehen kann. Beachtenswert ist noch, dass man das Meme schon durch die graphische Gestaltung auf den ersten Blick erkennen kann und klar von anderen abgrenzen. Es ist ein Phänomen für sich. Die These: Ein Meme ist eine literarische Form im Miniatur- und Turbo-Format. Gesetzmäßigkeiten, die man bei literarischen Strömungen erkennen kann, gelten auch hier. Gleichzeitig kann die Gesamtheit der Memes mit einem Genre wie z.B. Roman oder mit der gesamten Literatur verglichen werden. Nach aktuellen geisteswissenschaftlichen Theorien ist sie sowieso ein Teil davon… Die Erläuterung: Aber zurück zur literarischen Form bzw. Strömung. Im Studium habe ich gelernt, dass das Entstehen einer neuen literarischen Form wellenförmig abläuft: Erstes Auftreten, Nachahmen, Übertreiben, Durchbrechen und schließlich die Entstehung einer neuen Form welchseln sich ab bzw. bilden einen Kreislauf. Einfacher ausgedrückt könnte man auch sagen: Genialer Underground wird zu etabliertem Mainstream (mit Variationen) und wird einigen mit der Zeit langweilig, die dann wieder mit einer neuen Idee aus dem Underground starten.

16 Jul 2014

Rekapituliert: Game of Thrones Season 4 Episode 2

Keine Kommentare Uncategorized geschrieben von Geeksister_May

Lang lebe der König! “The Lion and the Rose” sitzt uns noch in den Knochen und verlangt neben dem üblichen Rückblick auch einen kurzen Blick hinter die Kulissen. Was bedeutet das von Fans als Purple Wedding bezeichnete Ereignis in politischer Hinsicht für Westeros und in struktureller Hinsicht für die Show? Haben die Nebenplots von Bran und Stannis irgendeinen Sinn? Und wie soll ich hier ohne zu spoilern noch eine dritte rhetorische Frage reinquetschen?

Dieser Artikel klatscht einem die Spoiler quasi ins Gesicht und hat das Potential, eine recht gelungene Überraschung zu verderben – wie übrigens seit Sonntag das gesamte Internet. Wieder gilt: Spoilert KEINE Buchinhalte über die aktuelle Folge hinaus. In Unkenntnis und offener Missachtung der deutschen Übersetzung bleiben alle Orts-, Ordens- und Familiennamen englisch.

  Nach drei Staffeln glaubte man langsam, sich an die Strukturen bei Game of Thrones gewöhnt zu haben. Bei all der Gewalt und Ruchlosigkeit, mit der einzelne Charaktere wie lose Blätter durch undurchsichtige und selten vorhersehbare Handlungsstränge gefegt werden, schien doch das Muster relativ klar: Die erste Folge braucht einen Schockmoment, etwa in der Mitte jeder Staffel sterben Nebencharaktere (Viserys, Renly) und in der 9. Folge gibt es eine epische Schlacht oder aber es geht den Hauptfiguren an den Kragen. Selbst als Romanleser, der ja eigentlich weiß, was in dieser Staffel ansteht, ging man davon aus, dass diese Struktur zumindest ansatzweise aufrechterhalten bleibt und wir King’s Landing noch wenigstens zwei Filler-Episoden lang bei Hochzeitsvorbereitungen zugucken dürfen. Niemand tötet eine Hauptfigur, noch dazu den ikonischsten Antagonisten der Serie, in der zweiten Folge, oder? ODER? Aber ich will nicht vorgreifen. Die Ereignisse in King’s Landing sind in dieser Folge so entscheidend, dass die anderen Plotlines daneben ohnehin nur stiefmütterlich behandelt werden können und sind, obwohl des Drehbuch dieser Folge aus der Feder von George R. R. Martin selbst stammt, bestenfalls solide. Wir machen einen Abstecher zu Stannis, der in der letzten Folge noch nicht aufgetaucht war, und seiner Lord of Light Gefolgschaft, die Anhänger der sieben Götter von Westeros verbrennen. Nicht sonderlich aufregend, eher eine freundliche Erinnerung daran, dass es diese Charaktere ja auch noch gibt. Stannis’ Frau und krankheitsbedingt entstellte Tochter werden eingeführt – nicht, dass sie nicht schon vorgekommen wären, aber von allen Figuren sind sie am leichtesten zu vergessen. Außerdem geben sie der roten Priesterin Melisandre eine Gelegenheit, uns über ihren religiösen Gut-Böse-Dualismus zu belehren. Parallel gibt es eine weitere “guckt mal, uns gibt es auch noch” Sequenz, in der Bran, Meera, Jojen und Hodor mit wenig Verpflegung jenseits der Great Wall durch die Gegend irren. Sie kommen an einem Weirwood-Baum vorbei und als Bran diesen berührt hat er einen etwas frodoesken Anfall von “sehr schnell geschnittene Sequenzen erscheinen vor meinem inneren Auge und plötzlich kenne ich den Weg”. Beide Geschichten wirken auf den ersten Blick recht unspannend. Setzt man allerings voraus, dass George R. R. Martin wohl kaum völlig sinnlose Szenen in seine Serie schreiben wird und ist man bereit, sich auf einen gewissen Nerd-Faktor einzulassen, lohnt es sich, die religiösen Motive der Folge genauer zu untersuchen. Westeros wird gezeigt als eine Nation, deren Götter den Glauben ihrer Vorgänger weitgehend ausgelöscht haben,

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lediglich im Norden betet man noch zu den alten Göttern in heiligen Hainen. Nun wird diese neue Religion von einer noch neueren verdrängt. Das entspricht nicht nur dem Übergang von der Naturreligion über den Polytheismus zum Monotheismus, sondern wirft auch die Frage nach “wahrer” Religion auf. Es ist keinesfalls geklärt, welche Religionen im Game of Thrones Universum wirkmächtig sind und welche bloß schiere Einbildung. Der Glaube an die Sieben – der mit seinem “Seven-pointed Star” und den nonnenartigen Septas sowie dem Beharren auf Tugend und Geschlechterrollen übrigens oft mehr an das Christentum erinnert als der magisch-monotheistische Feuergott – scheint in der Geschichte noch niemandem wirklich geholfen zu haben. Hingegen haben die Feuerpriester dokumentierter Weise eine gewisse Macht und können sogar Tote wieder auferstehen lassen. Brans Storyline weist darauf hin, dass auch die alten Götter eine gewisse Macht und somit Realität haben. Für die Leser der Bücher ist das alles recht präsent,

15 Jun 2014

Rekapituliert: Game of Thrones Season 4 Episode 9

2 Kommentare Serien geschrieben von Geeksister_May

Wie üblich hat die 9. Folge der Staffel nur einen einzigen Handlungsstrang – doch schafft die bislang eher mäßig spannende Geschichte um die Brüder von der Night’s Watch es wirklich, uns 50 Minuten lang zu interessieren? Finden wir es heraus.

Fuck you, Dragons, I don’t need you anymore! I’ve got GIANTS RIDING MAMMOTHS now!!!

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13 Jun 2014

Rekapituliert: Game of Thrones Season 4 Episode 7+8

1 Kommentar Serien geschrieben von Geeksister_May

Beautiful death indeed. Nach urlaubsbedingter Pause widmet sich Geeksisters den letzten beiden Game of Thrones Folgen, die zweifellos zusammen das Highlight der bisherigen Staffel darstellen. Es sieht nicht gut aus für… naja, für so ziemlich JEDEN, an dem uns in der Serie gelegen ist. Wer hat wen zerquetscht, welche Ziele verfolgen die verbleibenden Charaktere eigentlich noch und welche Ereignisse stehen für den Rest der Staffel noch an? Und was kostet es wohl, sich von George R. R. Martin persönlich umbringen zu lassen?

“I WILL BE YOUR CHAMPION!”

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23 Mai 2014

J. J. Abrams lässt euch in Star Wars Episode VII mitspielen und zeigt erste Setaufnahmen

Keine Kommentare Film geschrieben von Geeksister_May

Die Euphorie bezüglich Star Wars Episode VII hält sich in Grenzen. Zumal der Hass auf die Prequels auf seine Art einen ebenso großen Kultstatus genießt wie die ‘echte’ Trilogie, hat sich ein generelles Misstrauen gegenüber dem von Disney produzierten Nachfolger breitgemacht. J. J. Abrams möchte das offenbar ändern.

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20 Mai 2014

Neuer Guardians of the Galaxy Trailer – jetzt mit NOCH MEHR RACOON

1 Kommentar Film geschrieben von Geeksister_May

Consider me sold.

Yup, totally sold.

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17 Mai 2014

Rekapituliert: Game of Thrones Season 4 Episode 6

Keine Kommentare Uncategorized geschrieben von Geeksister_May

NA ENDLICH!!! “The Laws of Gods and Men” war die Game of Thrones Folge, auf die wir gewartet haben. Es wurde geredet. Es wurde gekämpft. Große Veränderungen kündigten sich an. Und endlich, ENDLICH gab es Drachen zu sehen!

Return of the Imp: In dieser Folge darf Tyrion endlich allen die Meinung sagen.

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10 Mai 2014

Rekapituliert: Game of Thrones Season 4 Episode 5

1 Kommentar Uncategorized geschrieben von Geeksister_May

Komplizierte Pläne, plötzliche Realitätseinbrüche und IMMERNOCH KEINE DRACHEN!!! Geeksisters rekapituliert “First of His Name”, eine Game of Thrones Folge, in der gleichzeitig zu viel und zu wenig geredet wird und deren Handlung uns teilweise noch erklärt werden muss (plz help!).

Quiet in the realm: Wie ihr seht fanden die Ziegen diese Folge eher bääääh, freuen sich aber trotzdem auf die nächste…

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03 Mai 2014

Rekapituliert: Game of Thrones Season 4 Episode 4

1 Kommentar Uncategorized geschrieben von Geeksister_May

WHITE WALKER MADNESS!!! Damit man auch als Romanleser so richtig mitfiebern kann, hat die letzte Game of Thrones Folge endlich wieder eine vollkommen buchunabhängige Plotline eröffnet. Aber das war längst nicht alles, was die auf den ersten Blick ereignislose Episode zu bieten hatte. Zwischen titelgemäßem Pathos und vielen kleineren Szenen mit Publikumslieblingen hatte sich doch erstmalig ein Spoiler für die Romane eingeschlichen!

Diese Folge legt so viel Wert auf Pathos, ihr solltet euch zur Lektüre statt des Game of Thrones Soundtracks lieber das hier anhören.

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23 Apr 2014

Rekapituliert: Game of Thrones Season 4 Episode 3

2 Kommentare Uncategorized geschrieben von Geeksister_May

For an episode named “Breaker of Chains” there is awefully little chainbreaking in it – Geeksisters wirft einen Blick auf Höhen und seeeeehr fragwürdige Tiefen der letzten Game of Thrones Folge

 

“Ich kann nicht bleiben. Ich fliehe in eine interessantere Plotline!”

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