27 Sep 2012

„Ein Plötzlicher Todesfall“ – Endlich ein neues Buch von J.K. Rowling

4 Kommentare Geeksisters privat geschrieben von Geeksister_Romina

Heute ist es soweit! Fünf Jahre nach dem letzten Harry Potter Band steht heute das erste Buch von J.K. Rowling im Regal, das weder ein Kinderbuch ist noch etwas mit Fantasywelten zu tun hat.
Als es vor ein paar Monaten hieß, dass Frau Rowling ein neues Buch namens „Ein Plötzlicher Todesfall“ (original: The Casual Vacancy) veröffentlichen wird, war das gesamte Internet vollkommen aus dem Häuschen. Bei Twitter gab es überhaupt gar kein anderes Thema mehr und auch sonst überschlugen sich die Blogeinträge mit Spekulationen, denn der einzige Hinweis, den man hatte, war, dass es nichts mit Potter zu tun haben würde.

Ab heute wissen wir mehr! Laut Klappentext geht es um eine idyllische Kleinstadt namens „Pagford“ in Aufruhr. Ein einfacher Todesfall führt dazu, dass sich die Bewohner sozusagen die Köpfe einschlagen und bei einer Wahl um den nun freigewordenen Platz im Gemeinderat jeder gegen jeden antritt. Kinder gegen Eltern, Frauen gegen Ehemänner und überhaupt scheinen sich alle zu hassen.

Der Verlag Carlsen, in dem das Buch erscheint, schreibt dazu:

J.K. Rowlings erster Roman für Erwachsene ist aufwühlend, spannend und zutiefst berührend.

Mehr dazu:

Jetzt liegt das Buch vor mir und ich bin ziemlich gespannt! Die Welt von Harry Potter habe ich geliebt und liebe sie immer noch. Allerdings lese ich eigentlich überhaupt gar keine Bücher, die nichts mit Fantasy oder Sci-Fi zu tun haben. Ich gebe zu, ich kaufe es nur, weil „J.K. Rowling“ draufsteht. Dementsprechend habe ich ziemlich hohe Erwartungen an das Buch. Einerseits denke ich, es kann nur gut werden und andererseits glaube ich, dass es mich nur enttäuschen kann. In ein paar Tagen weiß ich mehr.

Ich finde es gut, dass sich Frau Rowling traut nach ihren mehr als erfolgreichen Potter-Büchern etwas ganz anderes zu veröffentlichen. Sie hat es Geld-technisch sicherlich nicht nötig überhaupt je wieder ein Buch schreiben zu müssen, aber sie tut es, weil sie gerne schreibt. In einem sehr ausführlichen Interview mit The New Yorker sagt sie dazu:

I knew that a writer generally writes to be read, unless you’re Salinger.

So, dann fange ich jetzt besser mal an zu lesen, bevor mit das Internet vorher alles verrät.

Wer von euch wird sich das Buch kaufen oder hat es schon getan? Was sind eure Erwartungen an das Buch und glaubt ihr, dass ihr es unabhängig von der Potter-Reihe bewerten könnt?

(The New Yorker via The Mary Sue)
(Bild: Wikipedia, Daniel Ogren)

 

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Geschrieben von
Girly-Geek-Girl
  • Also ich fange mal beim Cover an. Das finde ich schrecklich. Ich glaube das Buch verkauft sich alleine durch den Autorennamen drauf. Dazu kommt dass ich den Preis von 24,90 echt hammer finde. Eine Frechheit in meinen Augen. Ich warte erst einmal ein paar Meinungen aus meinem Umfeld ab und vielleicht, vielleicht lese ich es dann mal.

  • Ich warte mal bis hier eine gescheite Rezension auftaucht. ;) Nur weil ein „großer“ Name drauf steht muss es ja nicht unbedingt taugen.

  • Steffi

    Ich habe es gelesen und finde es ist ein wirklich gutes Buch. Es ist eben etwas komplett anderes als Harry Potter und fern jeder fantastischer oder magischer Momente. es ist die kalte und irgendwie trostlose Realität. Definitiv lesenswert, aber man muss den Namen Rowling vergessen. Obwohl sie wie in Harry Potter die Charaktere geschickt miteinander verstrickt hat und einige Elemente einwirft die später dann plötzlich eine große Rolle spielen. Die Frau kann halt einfach schreiben. Hier meine komplette Rezension: http://blog.dtoday.de/neonroehren/2012/10/rezension-ein-plotzlicher-todesfall-von-j-k-rowling/

    • Geeksister_Romina

      Ich habe das Buch jetzt auch endlich durchgelesen und ich finde deine Rezension sehr gut getroffen. Danke für den Link : )
      Auch wenn ich sonst nie Bücher mit so ernstem Hintergrund lese, war ich stellenweise beim Lesen von den Personen gefesselt und wollte unbedingt wissen wie es mit ihnen weitergeht (und wünschte ihnen nur das Beste). Ich würde sagen, es ist durchaus lesenswert, wenn man es unabhängig betrachten kann.